Unser Ansatz
Angesichts der stetig wachsenden Nachfrage nach medizinischer Bildgebung sind wir überzeugt, dass ein Teil der Antwort bereits innerhalb der Gesundheitsorganisationen selbst liegt.
Eine grundlegende Überzeugung
Die Verbesserung des Zugangs zur medizinischen Bildgebung wird oft aus der Perspektive zusätzlicher Ressourcen betrachtet: neue Geräte, neue Investitionen, neue Gebäude, neue Einstellungen.
Diese Hebel sind manchmal notwendig. Sie stellen jedoch nicht immer die einzige Antwort dar. In vielen Organisationen gibt es bereits Kapazitäten, die nicht vollständig genutzt werden. Zeitfenster bleiben verfügbar. Ressourcen sind vorhanden, aber schwer zu koordinieren. Es gibt Chancen, die unter den besten Bedingungen nicht aktiviert werden können.
ImEdge ist aus dieser Überzeugung entstanden: Bevor man Ressourcen vervielfacht, ist es oft möglich, die bereits vorhandenen zu optimieren.
„Optimieren, bevor man vervielfacht.“
Eine Überzeugung aus der Praxis
Unser Ansatz entstammt keiner Theorie. Er entstand aus der Beobachtung der täglichen Arbeit von Diensten für medizinische Bildgebung.
Im Laufe der Jahre hat sich eine Feststellung durchgesetzt: Die Schwierigkeiten, mit denen Organisationen konfrontiert sind, haben selten eine einzige Ursache. Sie ergeben sich in der Regel aus dem Zusammenspiel mehrerer Realitäten:
Diese Herausforderungen sind komplex. Sie erfordern an den jeweiligen Kontext angepasste Antworten. Deshalb setzen wir vor jedem Handlungsvorschlag auf Analyse und Verständnis.
Verstehen, bevor man handelt
Keine Organisation gleicht vollständig einer anderen. Verfügbare Ressourcen, operative Einschränkungen, medizinische Prioritäten, strategische Ziele und menschliche Realitäten unterscheiden sich von Einrichtung zu Einrichtung.
Eine in einem bestimmten Kontext sinnvolle Lösung kann sich in einem anderen als ungeeignet erweisen. Deshalb setzen wir auf ein gründliches Verständnis der Lage, bevor wir irgendeine Maßnahme in Betracht ziehen.
Dieses Vorgehen stützt sich insbesondere auf die Analyse von:
Unsere Handlungsprinzipien
Unser gesamtes Vorgehen beruht auf drei einander ergänzenden Prinzipien.
Die bestehende Situation verstehen. Verfügbare Kapazitäten, Einschränkungen, Bedarf und Chancen herausarbeiten.
Die Voraussetzungen schaffen, damit die verschiedenen Akteure effizient auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten können.
Vorhandenes Potenzial in reale Aktivität verwandeln. Konkrete, operative und passende Lösungen entstehen lassen.
Ein pragmatischer Ansatz
Unser Anspruch ist es nicht, ideale Modelle zu entwerfen. Unser Anspruch ist es, zu konkreten, umsetzbaren Verbesserungen beizutragen.
Wir bevorzugen Lösungen, die schrittweise, verantwortungsvoll und nachhaltig umgesetzt werden können. Jede Maßnahme muss einer beobachtbaren Realität entsprechen. Jeder Vorschlag muss eine konkrete Wirkung erzielen können.
Governance und Verantwortung
ImEdge handelt innerhalb der bestehenden Zuständigkeiten und Rahmenbedingungen. Wir haben nicht die Absicht, Gesundheitseinrichtungen, medizinische Leitungen oder Fachpersonal zu ersetzen.
Unsere Aufgabe besteht darin, zu erleichtern, zu koordinieren und zu begleiten. Medizinische Entscheidungen liegen ausschließlich in der Verantwortung der betroffenen Ärzte.
Diese Unterscheidung ist ein grundlegendes Prinzip unseres Ansatzes.
Fazit
Wir glauben, dass ein Teil der Antworten auf die heutigen Herausforderungen der medizinischen Bildgebung bereits innerhalb der Organisationen liegt. Unsere Aufgabe besteht darin, diesen Organisationen zu helfen, dieses Potenzial zu identifizieren, zu koordinieren und zu aktivieren.
Denn die Verbesserung des Zugangs zur Versorgung hängt nicht nur von dem ab, was noch aufgebaut werden muss. Sie hängt auch von dem ab, was bereits in Bewegung gesetzt werden kann.
Die Herausforderungen verstehen